Themen Archiv 2016 - 2002

2016 - FRANKFURT AHOI – Die Stadt im Fokus

Bereits 2009 haben wir uns thematisch mit dem Thema Stadt auseinander gesetzt "Urbanität leben und erleben", daran schließen wir 2016 mit dem Titel "Frankfurt Ahoi – die Stadt im Fokus" an.

2016 geht es mit Interviews und vertieften Ansichten auf und in Frankfurt nicht nur um die Worscht. Wir lassen uns von Stadtexperten, Stadthistorikern, Künstlern/innen, Kiezkennern, den Bewohnern und von Fremden die Stadt zeigen.

Mit Hilfe von Fachleuten werden „Gullideckel“ angehoben, aus verschiedenen "Nähkästchen" wird geplaudert und wir schauen uns die Randgebiete der Stadt an. Vom Skandal bis hin zur lustigen Anekdote aus der Nachbarschaft wird Frankfurt umgekrempelt und neu zusammengesetzt.
Wir werden gehen, hören, lesen, riechen und beobachten, wie immer nach unserer Manier.

Am Ende, auch zwischendurch wird es einen Blickwechsel besonderer Art geben. Denn dann heißt es : "schau mir in die Augen, Kleines". Frankfurt blickt auf Stuttgart und Stuttgart auf Frankfurt. Eine hessische Enklave in der schwäbischen Metropole berichtet aus dem Leben.

Mit einem hessisch – schwäbisches Duell werden wir das Jahr beenden: Da fliegen die Spätzle, die Mauldäschle und der Handkäs in die Höhe… vielleicht wird es auch irgendwie um das jeweilige „Zuhause“ gehen

Sendeliste 2016

Januar Das weiße Loch - FRANKFURT - AHOI mit M+L
Februar Der Charakter einer Stadt... /Thilo und Gäste
März Streiche Frankfurt - Setze Stuttgart! Schwabenstreich Part One.
April Rundherum und Mittendrin - Epizentrum Roedelheim mit dem Stadtteilhistoriker M. Bloeck (BePoet) + Lela Heier
Mai „Kurvenreiche" Annäherung an eine Stadt, mit Sima und Susanne.
Juni Frankfurt in unserem Unterbewusstsein - Meilensteine der zweiten Baureihe. Ein Hörspaziergang mit Heier und Schmelz.
Juli Quo vadis Frankfurt? Fritz deutschlanD e.V. im Gespräch mit Olaf Cunitz.
August Wirrwarr oder "Von Stürmern, Drängern, Revoluzzern…", P.P. lässt Pflastersteine sprechen.
September Streiche Frankfurt - Setze Stuttgart. Schwabenstreich Part Two.
Oktober Streiche Frankfurt - Setze Stuttgart. Schwabenstreich Part Three.
November (Frankn'fort - OSSC Klangräume)
Dezember Frankfurter Kompass mit Charli und Gästen

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2015 - Der Blick von oben - Heute ist Morgen, Morgen war gestern

Der Blick von oben ist nicht arrogant, er ist lediglich perspektivisch und direktional zu verstehen. HÄ?

Das Orakel sitzt unten, die Intelligenz des Orakel's aber Oben, ohne dass da etwas verrückt worden wäre. Die Tentakel des Orakels wedelten in einem leichten Knick von oben nach unten. Sie waren ganz nah und sehr fern.
Eine nicht ganz leicht zu lösende Aufgabe für uns vier von der Redaktion.
Aber, wir haben die Deutung gewagt: Entwürfe und Ideen, Projekte und Planungen der Zukunft. 
„Future, let's create the Future. NOW! Because, Times goe by...!“

Unsere Anregungen zum Thema:
Es geht nicht ums Große & Ganze. Es geht um das viele Kleine, was zum Großen wird oder werden kann. Fortschritt, Sience Fiction, Utopien und Visionen.

„Vordenker/innen“ hatten es oft schwer. Sie wurden verhöhnt, nicht ernst genommen, sie wurden verfolgt, als wahnsinnig angesehen, umgebracht, ausgestoßen und ...

Stichworte und Zitate:
Entwicklung, Gesellschaft, Architektur, Stadtplanung, Geschichte, Historie, Politik, Technik, Wissenschaft, Religion, Psychologie, Philosophie, Wirtschaft, Mythologie, Kunst, Literatur, Film.
Adorno/Horkheimer: "Der Fortschritt - kaum hat man sich die Telefonnummern eingeprägt, werden sie umgestellt."
Truman Capote: "Heute ist die Utopie vom Vormittag die Wirklichkeit vom Nachmittag."

Lasst uns die Utopien, vielleicht auch Dystopien ersinnen, rezitieren, aufgreifen, weiterspinnen, hinterfragen ... Folgt uns auf diesem wilden Ritt!

Wir wünschen uns wie immer von euch und von uns pfadfinderischen Geist und Mut ... und Muse.

Das Orakel hören

Sendeliste 2015

Januar Das weiße Loch - Der große Zauberer Reitzleinini
Februar Small pieces of utopia oder visionsfragmentarische Blicke von oben. PTS
März Prä und Post Fulguris mit Ortwin, Patrick, Rainer.
April Kiffmusik #3 mit Sigi Zahn + Frau Hanauer.
Mai Ratio praeteriti scire futura facit, mit Charly.
Juni Aber da sind doch meine Oberschenkel, Thilo und Gäste.
Juli Utopie – der Nicht – Ort mit Corine, Karin und Rainer.
August „Die Zukunft des Urbanen ist paradox“ - Einblick in eine Konferenz. C.F.Ch.H.
September Verschleierter Blick. Utopie des Vergessens, mit Sima, Lela, Thilo
Oktober Erstes galaktisches Konzil auf Planet Erde. In unserer Sendung berichten wir vom ersten Treffen der galaktischen Räte - auf dem Planet Erde, mit Susanna, Rainer und Ulrich.
November OSSC - "... die Tour der Wandlung"
Dezember Die Redaktion hört Rückwärts

2014 "Mach doch, was du willst"

...do whatever you want

Ist das ein Zitat von Zappa? Ist das ernst gemeint? … und wenn ich schlimme Sachen will? Wirft das eine philosophische Frage auf? Darf ich wirklich machen, was ich will? Ist das rhetorisch gemeint?

"Mach doch, was du willst" ist eine Option, etwa zwei Stunden Sendezeit ohne Themenvorgabe zu nutzen. Der provokante Titel soll jedoch nicht das Tor zur Willkür aufstoßen. Vielmehr kann es als Reaktion auf eine Wirklichkeit verstanden werden, in der so vieles möglich erscheint, die aber im Grunde von Vorgaben, Konzepten, Gesetzen und gleichzeitig mit einem Überangebot an Möglichkeiten durchsetzt ist und somit den Raum für tiefer oder höher Liegendes versperrt.

Durch den provokanten Titel und die Idee; keine Vorgabe; sollen 2014 zwölf einzelne, solitäre Sendungen entstehen.

Sendeliste 2014

Dezember Die Redaktion und Sendegäste - mit Musik von Sigi Zahn + Johnny Love..
November OSSC - Machen was sie wollen.
Oktober Ersatzsendung der Redaktion - Dr. Prof. Meuwissen Köln 2014, Vortrag zu Schinkel.
September Milestones, mit Thilo und Frau Hanauer.
August technische Störung - OT. Heier
Juli Eigen-Willig ist sie, ganz und gar, das Luder mit vollem, kurzem Haar.
Juni KannMichMal! Peppa
Mai KIFFMUSIK. Johnny Love und Sigi Zahn spielen psychedelische Musik. Ein Abend für die bewusste Erweiterung des Seins.
April Macht doch, was ihr wollt! Machen wir! ...wollten wir... (Karin&Rainer)
März Was machst DU eigentlich?Beobachtungen beim Spagat zwischen Traum und Wirklichkeit. Finn & Charlotte.
Februar Jazz im Bademantel, von Gutschi.
Januar Das weiße Loch. Fredo singt sich selbst. Mit L und M.

2013 Salto mortale - Sepulkralkultur

Die kulturellen Aspekte des Todes, des Sterbens, des Bestattens und Trauerns stehen 2013 im Zentrum der Fritz deutschlanD e.V. Sendereihe.

In Gesprächen und mit Features wollen wir uns, mit Respekt aber nicht ohne Humor, einem Thema nähern, das in unserer Kultur (und anderen Kulturen) fest verankert und doch tabuisiert ist. Widersprüche.

Medial omnipräsent ist das Sterben, der Tod und die Trauer in jedem Wohnzimmer längst Alltag geworden (man denke nur an die vielen Filme, deren Inhalte töten, sterben und trauern sind).

Die Trauer- und die damit verbundene Kultur (Ethik, Benimmregeln …) wirft viele Fragen auf, verunsichert, beängstigt gar.
Wir, die Redaktion wollen mit euch auf Spurensuche, auf "Trüffeljagd" gehen.

Zur Anregung
Was sagt Trauerkultur über uns aus? Wo liegen die Wurzeln oder Pfeiler der Trauerkultur? Ist die Trauerkultur ein Spiegel der gegenwärtigen Gesellschaft? Werden Traditionen oder sogar konservierte Traditionen übernommen? Oder ist es gar eine Konstante, die eine Bastion gleich dem Wandel der Welt trotzt? Welchen vielleicht unbewussten Einschluss hat sie auf uns?

Stichworte
Tod, Begräbnis und Trauer in: Literatur, Film, Kunst, Karikatur, Literatur, Theater, Tanz, Musik, Design, Architektur und Mode.

Gesammelte Begriffe und Sprüche (zu ergänzen) zur Sepulkralkultur: Witwen/erstand, Trauerjahr. Klageweiber, Trauergemeinde. Totentanz, Totenruhe, Vanitas und Memento mori.
Der Wunsch nach der Unsterblichkeit und die Todessehnsucht. Särge, Urnen, Reliquien, Grabschmuck, Grabbeigaben, „sich im Grabe herumdrehen“, Requiem, Leichenwagen, Trauerschmuck, Trauerkleidung, Leichenschmaus, Trauerfeier, Leichenwaschung, Sargausstattung, Totenhemd. Gedenkminute, Grabstein, Massengrab, Notbegräbnis, Gebeinhaus, Mausoleum, Gedenkstein, Gedenksäule, Grabkreuz, Friedhof, Friedwald, Seebestattung, Urnenwand, Feuerbestattung, Krematorium, Leichenhalle, "über Tote spricht man nicht schlecht", …

Alles andere als sterbenslangweilig, so unsere Meinung.
Also beißt bei diesem Thema nicht ins Gras und ruhet nicht sanft, sondern lasst uns die … … … holen.

Sendeliste 2013

Januar Das schwarze Loch und die Themeneinführung. Charly und Fred.
Februar Die Redaktion. Über Tote spricht man nicht schlecht.
März Griesbaum + Schneider. Cineastische + literarische Streifzüge.
April Salto mortale – Sepulkralkultur: mit Fritzi Jubel.
Mai Fritz deutschlanD e.V. "Black is beautiful".
Juni Salto mortale – Sepulkralkultur. Wunsch und Wirklichkeit. P.Sch.M.
Juli Memento Mori. Heier.
August T.SCH. Die Achte Sendung
September Der Erfahrung entzogen. Sepulkral Museum Kassel.
Oktober Das letzte Hemd hat keine Taschen. OSSC Hörspiel.
November Rosebud, ein "Klassiker" mit C.H.
Dezember Rückblick und Vorschau 2014.

2012 - "Luig ins Land" oder "kein schöner Land"

Region:Das ländliche Gebiet im Umkreis von ca. 100 km um Frankfurt.Inhalte:regionale Ökologiegeschichte, Pflanzensoziologie, topografische und geologische Eigenarten des Frankfurter Umlands (Beschaffenheit), ökologische und landschaftsgeschichtliche Befunde. Akustische Eigenarten und deren Einfluss.

Methoden:
Statements, Audio Installationen, Anekdoten, Essays, Beobachtungen, Skizzen, Erlebnisberichte, Reiseberichte, Wanderrouten erarbeiten, Historisches, Interviews mit der Landbevölkerung, Berichte - Stand der Dinge, die Landwirtschaft, …

Die Landschaft - "Luig ins Land" oder "kein schöner Land"
– ob mit kritischem oder poetischem Blick, ob romantisch oder rational, ob beruflich motiviert oder privat hingerissen – wir schauen ins Land, hören die Dialekte und Mundarten, spüren Besonderheiten auf und verirren uns ganz nebenbei im tiefen Wald.
Wir gehen bis Marburg, Fulda, Heidelberg, Ludwigshafen und Koblenz. Wir berichten aus dem Westerwald, der Wetterau, dem Vogelsberg, dem Spessart, dem Odenwald, der rheinhessischen Ebene, dem Nordpfälzer Bergland, dem Hunsrück und dem Taunus.
Was ist es, das die Leute die auf dem Land leben umtreibt? Welche Geschichte steht hinter den Dorfbewohnern? Welchen Veränderungen sind die Leute ausgesetzt und was für Folgen haben welche Veränderungen?

Redaktionelles Statement und Anregung
Land, Landschaft, die Natur. Wald –, Wiesen -, Wasser –, Bergregionen.
Als Städter sprechen wir vom Land, wenn wir die Stadt und die städtische Region verlassen und in Wälder, Wiesen, Felder, Auen und Koppeln eintauchen. Wenn wir die städtische Struktur verlassen und uns gar nicht mehr orientieren können.
Wenn wir Menschen die uns begegnen kaum mehr verstehen. Wir sprechen vom Land, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel nicht mehr - oder nur noch 2x täglich angeboten werden. Wenn das Trottoir nach 20 Uhr „hochgezogen“ wird.

Die Landpartie oder die Wanderung.
Landschaft, eine romantische Vorstellung, ist die „unberührte“ natürliche, wilde Landschaft. Da steigen Nebelschwaden aus den Wäldern und man kann Greifvögel, die am Himmel schweben sehen und deren seltsame, dürre Rufe hören. Hin und wieder liest man von Wölfen, die Landstriche durchqueren und dabei Schafe reißen, da hat man dann eine sehr ursprüngliche, urwüchsige Vorstellung von Land.
Aber, ist das die Geschichte der Landschaft? Und was ist mit dem Land, das Land-, Wirtschafts- und Industriegebiet in einem ist? Viehwirtschaft, Getreidewirtschaft, Obstwirtschaft, Gemüsewirtschaft, Forstwirtschaft, Energiewirtschaft. Schweine, Rinder, Schafe, Fische. Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Mais. Zuckerrüben, Runkelrüben, Kartoffeln, Lauch, Kohlrabi, Wirsing, Kohl, Pastinaken, Karotten,
Zwiebeln, Kohlrabi, Blumenkohl, Rosenkohl, Schwarzwurzeln, Sellerie, Radieschen, Rettich, Spargel, Salate, Kräuter. Birnen, Äpfel, Erdbeeren, Kirschen, Himbeeren, Brombeeren, Stachelbeeren, Mirabellen, Pfirsiche, Weintrauben, Schlehen, Johannisbeeren. Fichten, Tannen, Eichen, Erlen, Buchen, Weiden, Birken, Linden, Nussbaum. Wasser, Wind, Dung.
Das alles wird vorzugsweise auf dem Land hergestellt und geht dann über Landwege (Bundesstraßen, Autobahnen, die kreuz und quer durchs Land gehen) in den Markt, auf jeden Fall aber gehen die Produkte in die Weiterverarbeitung. Dann in Supermärkte und Großhandelsketten, über die auch die Landbevölkerung ihre Nahrung zurückkauft. Die Landwirtschaft, der Bauernhof von dem Wir unbedingt eine romantische, „die Welt ist noch in Ordnung“, Vorstellung haben, ist ein riesiger, der Natur entfremdeter Industriezweig, der kaum Land übrig lässt, sondern dieses geradezu versiegelt.
"Kein schöner Land in Sicht".

Sendeliste 2012

Januar Themeneinführung und "Landpartyen" mit Thilo.
Februar Die akustische Landpartie mit dem Fritz deutschlanD Projekt „open source sound collectiv“.
März Hackerspace/ Geocaches in der Region. Das Wandern der Generation Internet.#hackffm.
April Etwa 50° nördliche Breite, zwischen dem 7° und 8° Längengrad. Ein Blick übers Land mit Charlotte.
Mai Die ganz große Wanderung. Produzentensozietät.
Juni Mit dem Bierbike durch den Vogelsberg. Kai Guthke.
Juli Thilo, "Der Landschaftsschinken".
August Das Sommerloch mit Warhol + Capote.
September Fritz: Fluß- und Wasserlandschaft.
Oktober 1oo Km Poesie Radius von PTS.
November akustische Landpartie mit “open source sound collectiv“.
Dezember ... über Stock und über Stein ... die Redaktion zu Nikolaus.

2011 - Kunstgeschichte im Hörfunk - ein Experiment

Sehen kommt vor Sprechen und was ist mit dem Hören?
Lange bevor ein Mensch mit den Augen (was denn sonst?) sieht, hört er seine Umgebung. Schallwellen und Frequenzen umgeben den Menschen und das hält lange an. Ja, er sieht auch irgendwann einmal, andere Menschen, Bäume, Häuser, Blumen, Insekten, Autos, statische wie bewegte Bilder, eben seine Umgebung und vieles über die eigene Umgebung hinaus.
Die optische/visuelle Dichte ist umfangreich und weit reichend. Und wenn ich jetzt im Moment des Schreibens vor mich schaue, sehe ich mein Geschriebenes in einem Monitor, in meinem Blickfeld sehe ich noch andere Dinge, es würde zu weit führen alle Dinge aufzuzählen, die sich in meinem Blickfeld befinden. Ich höre auch eine Menge, in einiger Entfernung höre ich eine Holzsäge, ganz nah höre ich jemanden telefonieren, ich höre einen Luftstrom, eine Tür, ich höre jemanden eine Treppe hinab gehen, ich höre eine andere Tastatur, und Schritte, ich höre den Straßenverkehr von draußen, in einiger Entfernung höre ich eine Sirene und in unserer Küche klappert jemand mit Geschirr, kurz und gut ich höre und sehe meine Umgebung, aber das Hören hat eine größere Reichweite als das Sehen. Das finde ich interessant, es macht mich neugierig.

Wenn ich jetzt ein Essay, eine Reportage über ein Kunstwerk, oder eine Ausstellung hören würde, im Radio, so würde ich den Entschluss fassen dem Gehörten auf den Grund zu gehen, oder würde innehalten und dem Gehörten würden in meiner Vorstellung Bilder folgen, meine Phantasie ist angeregt.

Wie ungemein spannend und plastisch etwas an sich Bildhaftes im Radio dargestellt werden kann, ist jeden Samstag Nachmittag zu erleben, wenn die Bundesliga Konferenzen gesendet werden. Die Leistungsfähigkeit des Mediums Radio bemerkt man insbesondere, wenn man abends die Zusammenfassungen der Spiele im Fernsehen sieht. Nicht selten erhält man dabei einen erheblich flacheren Eindruck vom Spiel, weil die rohen (und verhalten kommentierten) Bilder häufig das Wesen des Spiels nicht abbilden können. Denn ein Radio Kommentator muss zwangsläufig Dinge erzählen, die über das bloße bildhafte Geschehen hinausgehen, um dem Zuhörer Möglichkeiten zu geben eine Vorstellung vom Spiel zu entwickeln.
Eine ähnlich plastische Wirkung kann auch der rein gehörte Dialog einer Film Szene erzeugen. Übrigens ein Experiment, das sich lohnt, einmal auszuprobieren. Bildschirm auf dunkel und im Menü auf Einstellung für Sehbehinderte.

In diesem Sinne sind wir überzeugt, dass das Radio ein vorzügliches Medium ist, um Kunst und Kultur zu vermitteln. Daher hat sich die Fritz Deutschland e.V. Redaktion für das Thema "Kunstgeschichte im Rundfunk" entschieden.  
Nicht etwa, dass dies etwas Neues sei. Nein! Zu Beginn des Rundfunks gab es bereits von 1924 bis 1927 eine Art "Goldenes Zeitalter" des kunstwissenschaftlichen Bildungsvortrags im Rundfunk. 87 Jahre danach kommen wir auf das Experiment zurück.

Zu hören sein werden Beiträge von Fachleuten aus dem Bereich Kunstgeschichte, aus Offenbach, Frankfurt, Gießen, Siegen, Karlsruhe, Heidelberg, Graz und Wuppertal.

Sendeliste 2011

Januar Themeneinführung und eine Reportage. C.Heier.
Februar HfG Offenbach. Diskussion zum Thema, ist die Kunstwelt gerecht?
März Künstlergespräch: zwei Frankfurter Photographen im Gespräch mit Dr. Edith Valdivieso.
April Die Kunstreportage. Unglaubliches aus den Kunststadien.
Mai Museum Giersch. Expressionismus im Rhein-Main Gebiet.
Juni Bildmotiv Badewanne. Dr. Ruth Antpöhler.
Juli Die neue Reichskanzlei (1939) . Professor Dr. Meuwissen, TU Graz.
August Die heiße Wurst Kunst oder die Innenzone der Kunstvermittlung. Dr. Manfred Kästner.
September Dreiviertelzeit bei: mit den Ohren sehen. Thilo Sch.
Oktober freak out ... Kunst mit Fritzi und spezial Gast.
November Prof. Dr. Christian Freigang. Der tönende Dom.
Dezember Das Endspiel. Von und mit Schirn, Portikus und Städel.

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2010 V. 503 D.A.T.U. oder Das große Spiel

Für dieses Jahr haben wir uns von der Jahreszahl inspirieren lassen – 2010 -, das ist doch eine Ziffer, hört sich nach Hörspiel, nach Drama oder Liebesposse an, klingt nach Katastrophenfilm und Komödie, sieht aus wie eine 20 und eine 10 oder 2 x 10, oder zwanzigzehn, 2 tausend 10 ein Sack Lehm.

Das ist ein Bild, eine Figur, eine Menge, das kann eine Tiefe sein, vielleicht ein Kraterloch ...

Aber ganz im Ernst, uns geht es im Jahr 2010 nicht um die 2010, sondern um eure Fantasie mit von uns vorgegebenen Begriffen zu spielen.

Vorbild, 503, … dann bis nächsten Dienstag, Anleitung, Touché, Unterwegs.
Die Begriffe sind inhaltlicher Bestandteil jeder Sendung.
Die Aufgabe besteht darin, aus den sechs Begriffen eine unterhaltsame, informative Sendung zusammen zustellen. Man kann eine Story entwickeln, oder jeden Begriff einzeln interpretieren bzw. auseinander nehmen oder einzelne, abgeschlossene Geschichten schreiben. Wir legen den Sendemachern das Rollenspiel und die spontane, assoziative Rede nahe. Schlüpfe in eine neue Identität, in eine Rolle und spiele mit den Vorgaben.
Uns ist wichtig, dass jeder Sendegast seine Fantasie und seinen Freisinn nutzt, damit am Ende des Jahres 12 unterschiedliche Beiträge existieren, die wir dann in einem Album zusammenfassen werden.

Kleiner fritzscher Leitfaden:
Das Vorbild – hier ist wirklich das Vorbild gemeint, eine lebende Person oder vielleicht nur eine Aussage oder Handlung einer Person, die zum Reflektieren und/oder Agieren motiviert (bitte nicht die Verwechslung mit der Ikone).

503 - eine Zahl ohne doppelten Boden aber mit vielen Möglichkeiten. Vielleicht eine Seitenzahl aus einem Lieblingsbuch oder eine Längenangabe, könnte aber auch eine Seriennummer sein… -  Don Quichotte oder Karl Valentin. Spreche als Mathematiker, Architekt oder als Metzger von dieser Zahl und gib ihr eine Geschichte.

… dann, bis nächsten Dienstag - Ja, wenn man nicht recht weiß, was zu sagen ist, funktioniert das immer. Was ist nächsten Dienstag nochmal? Oder ist das nur ein Running Gag? Das große Treffen am nächsten Dienstag! Es gibt alles zweimal.

Anleitung – der Schnittbogen, die Abwicklung einer Kugel oder eines Würfels, oder wie baue ich mir eine Ziehharmonika, oder wie nehme ich mein Auto auseinander und wie baue ich es wieder zusammen? Entwickle eine Anleitung für etwas das du selbst entworfen hast.

Touché - beim Sport ein feststehender Begriff, eine flüchtige Berührung oder die untertriebene Beschreibung eines Auffahrunfalls oder eine flüchtige, zarte Berührung. Folge dem Klang des Wortes und erfinde eine Geschichte.

Unterwegs – da rauschen Bäume und Häuser vorüber, schnell, sie werden zu Farbstreifen, der Mitfahrer vor mir fragt mich nach der Uhrzeit, später, irgendwann später, verabschieden wir uns als wären wir alte Freunde. Züge, Flugzeuge, Raketen... auf zu anderen Sternen, anderen Ländern, zum Nachbarn, mal schnell um die Ecke. Aufsatz einer Reise.

Sendeliste 2010

Januar V.503 D.A.T.U. oder Das große Spiel. "Fredos Welt". Fredo und Charli
Februar V.503 D.A.T.U und die Musik. Thilo, Axel und Martin im Gespräch.
März Ein cineastisch angelehntes Hörvergnügen mit Film (-ausschnitten). Karin und Rainer.
April V.503 D.A.T.U. - zwanzigzehn /die Vierte. Candi
Mai Gott ja, natürlich, hab ich auch..., aber gleich 503? Ein Bub Streich.
Juni V.503D.A.T.U. - Vor 0 und nach 0. Heier
Juli Auditive Reizsendung. c.h. Wald da sind die Räuber. Charly und Gästen.
August Dorian und Robbi. Codes und andere Varianten.
September Chemische Hirnkurzschlüsse provozieren D.A.T.U. Hüft - Schwingungen beim großen Spiel von V.503 mit Ioannis durch die Jahrtausende.
Oktober PTS 6 Begriffe + 6 Autoren + 2 Moderatoren.
November ich war mal auf Falster - Inselbericht. Heier.
Dezember 16x 6 und ein Rückblick.

2009 Urbanität leben und erleben. Pflasterstein oder Jugendstilfassade

Stadt, Land oder Natur, alles ist urbanisiert und den menschlichen Bedürfnissen entsprechend strukturiert.

Urbanität scheint im ersten Hörmoment begrenzt auf Stadt oder Dorf anwendbar zu sein.
Umgebungsbeschreibung oder ganz einfach die menschliche Umgebung fängt nicht erst beim bürgerlichen Lebensmittelpunkt (Wohnung) an, sondern ist überall dort (an jedem Ort), an dem sich Menschen bewegen und Hinterlassenschaften zurücklassen. Und da sind wir beim nächsten Punkt der Urbanität, der menschlichen Geschichte, Historie, die logischerweise immer mit Überleben, mit Umgebung zu tun hat. D.h. sie ist existenziell mit der Beobachtung und der Studie der umgebenden Bedingungen verbunden.
Stadt und Land sind beplant und geplant. Stadt steckt voller Angebote und Verbote, ist angehäuft von Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Stadt und Land sind eine logistisch organisierte Zuordnung architektonischer, akustischer, olfaktorischer und optischer Signale, die die Bewegungsabläufe, die Wahrnehmung und das Handeln jedes Einzelnen beeinflussen.

Eine Stadt kann nicht allein aufgrund ihrer planerischen Umsetzung und Struktur als, pulsierend, metropolitan oder lebensnah, schöngeredet werden. Eine Stadt, ein Dorf, jeder Ort der vom Menschen besiedelt und verändert wird und wurde, also urbanisiert ist, wird ganz maßgeblich durch die Handlung der Bewohner geprägt. Durch tolerantes, weltoffenes Handeln, durch Nächstenliebe und gegenseitiges Interesse, durch Verve. Leider wird ein Ort auch durch Engstirnigkeit, Angst, Neid, Intoleranz und Ignoranz geprägt.

Stadtplanung schafft Strukturen und Regeln in gebauter und abstrakter Form, die dem Nutzer Aktionen und Interaktionen ermöglichen soll. Ob jedoch eine solche ausgeführte Planung in ihrem zeitlichen Fortbestand funktioniert, sich weiterentwickelt, lebenswert, vielleicht sogar inspirierend oder doch kontraproduktiv ist, wird früher oder später die Bevölkerung entscheiden.
Wir wollen mit 12 Sendungen zum Thema Urbanität leben und erleben herausfinden was die städtische oder landschaftliche Umgebung ist und wie diese ist.

Wir fordern auf hinzusehen, innezuhalten und sich Zeit zu nehmen, um einen Ort mit all seinen Gegebenheiten und Begebenheiten, im eigentlichen Sinne zu begreifen, zu erfassen und zu verstehen.
Es geht darum das Handlungsvermögen für die urbane und landschaftliche Beschaffenheit zu sensibilisieren, zu motivieren und zu erhöhen. Es geht um die environmentale Aufmerksamkeit zu dem Ort, an dem man lebt und den man besucht.

Anregungen
1.  "Augen auf und hinein in die Stadt".
 Persönliche Beobachtung einer gewählten Umgebung unter Berücksichtigung ihrer gestalterischen, sozialen und emotionalen Aspekte.
2.  Die Stadt einatmen. Orte entdecken, Orte erleben, von Orten erzählen.
3.  Wo bin ich eigentlich zu Hause? Die Loslösung von der Transitstrecke, städtisches und örtliches Erleben und Erinnern.
4.  Verkehrsinseln und Grünstreifen. Parkbank Beobachtungen, der unspektakuläre Ort. Erinnerungen, Begegnungen, Geschichten von oder über Menschen in Verbindung mit ihrem Lebensraum.

Optional
a.) Stadt/Landschaft Durchwanderung - der Weg ist das Ziel.
b.) Mit der Lupe durch den Alltag. Bückend und kriechend durch die Stadt. Das wesentliche der Oberfläche.
c.) Visionen, Träume oder Deutungen im Zusammenhang zwischen der Gestaltung eines Lebensraumes und dem Bewusstsein der in ihm lebenden Menschen.
Sollten dich die Punkte 1 – 4 oder a - c verwirren, bleibt nur eins: Suche den Miquel-trüffel !!!!

Sendeliste 2009

Januar Wo bin ich eigentlich Zuhause? Die Loslösung von der Transitstrecke. Charl und Fred.
Februar Wildsaat. Tatsachenbericht. Die Wildnis ist überall. Frau Hanauer und Henry Wild berichten. Heier und Bub.
März Hörgang zwischen Kreuzungen, Plätzen und Grünanlagen. Fassadenbeschreibung und die Frage nach dem Weg. Charl.
April Was ist Originalität? Thilo und Rainer.
Mai Wo findet heute Urbanität statt? Markus und Thilo.
Juni Sitzkultur in unseren Städten. Persianterroristslips.
Juli Urbanismus, was ist das? Gespräch mit einem Urbanisten.
August Update location Rossmarkt. Mann und Schmelz.
September Städtische Begegnung mit Hr. Urban und Fr. Pflasterstein. Lermer.
Oktober Marktgespräche. Schmelz, Heier, Lermer und Gäste.
November Smile now, cry later, Liebeserklärung, Kunst + Politik der Strasse. Tadiotto, Heier.
Dezember Eine ganz normale Reise zum Ursprung der Kunst. Bomber + Lela.

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2008 Alles unter Kontrolle, oder alles unter Kontrolle?

Anregungen
Kontrolle, was für ein Wort! Noch dazu - alles unter Kontrolle -, reizt das nicht dazu die Kontrolle zu verweigern, der Kontrolle zu entschlüpfen, durch die Maschen, bloß weg? Oder die Selbige einfach zu verlieren? Alles unter Kontrolle, kann auch ganz hilfreich sein, wenn es eng wird.

Hier ein paar Stichworte:
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser (Stalin). Vertrauen ist gut, nicht zu Vertrauen ist besser (Verdi). Ist Vertrauen der Gegensatz zu Kontrolle? Oder ist die maxime "anything goes" der Gegensatz zu Kontrolle? Wieviel Kontrolle brauchen wir und wo? Bis zu welchem Punkt ist Kontrolle gut (beruhigend) bzw. ab welchem Punkt wird Kontrolle schlecht (beängstigend)? Woher kommt Kontrolle, wohin geht sie? Braucht man überhaupt Kontrolle? Kontrolle: reines Machtinstrument oder Rettung? Der "Controller" (Wirtschaft). "Layer control" (Entwurfsinstrument).
Die Gegenrolle, wenn man das Wort herleitet, aus dem Französischen - contre rôle. Vom Kontrolllämpchen und dessen Eigenleben, oder dem Kontrollton, bis zum Kontrollverlust. Oder auch, die Kontrolle als administratives Chaos. Es könnten wunderbare, neue Theorien über die Kontrolle entwickelt werden.
Die sich sputenden Arbeiter überschlagen sich in Aktivität, die Erde summt. Alles flutscht, ist weich, ohne Widerstand. Ich. Der Herrscher über Dimensionen. Kalkuliert. Berechnet. Veranschlagt. Der Flow ist allgegenwärtig. Es gibt nichts, was uns aufhalten könnte. Macht. Macht. Könige, Diktatoren, ... Götter!

And who the fuck is Roger?

Sendeliste 2008

Januar Kontrollwarn- und Kontrollbestätigungsakustik. Sei dabei wenn was schief geht, tiet, tiet, tiet, ... piep, piep, piep. Ein Hörspektakel mit L., M., und N.
Februar Herr Beenfeld und internationale Gäste.
März Ein Experiment gerät außer Kontrolle,- rhythmische Kontrolltexte.t Charly.
April Konspiratives unter vierzehn Augen. Angermann und Heier.
Mai Alles unter Kontrolle - hahaha! Candy.
Juni Ich hab mich unter Kontrolle.
Juli Berichte über Kontrolle, Kontrollverlust und Kontrollversuche aus der Geschichte und dem persönlichen.....mit dem Freund + C. alias Quentin.
August Zentrum Nord West ... zum diesjährigen Sendethema. Simon.
September Alles unter Kontrolle, oder alles unter Kontrolle ? Viktor Karamasov im Gespräch.
Oktober ...von Fremdkontrollen, Selbstkontrollen, Kontrollhysterien und Kontrollphobien.
November Kleine Kontrollgeschichten mit Hotel Tres Amigos - Wie viel Kontrolle brauchen wir eigentlich? Parwin und Thilo.
Dezember …weil sie für die Allgemeinheit gefährlich sind. Kai Guthke und Michael Jasch.

2007 "Die sieben Sinne"

Anregungen
Einen Sinn für das Hören, einen für das Sehen, einen für das Fühlen, einen für das Schmecken, einen für das Riechen, einen für die elektromagnetischen Schwingungen und der 7. Sinn für die PSI Fähigkeiten: Telepathie, Hellsehen, Präkognition.
Man spricht auch von Gemeinschaftssinn, Schönheitssinn u.ä. hierbei handelt es sich aber um Gefühle und Triebe, etc.
Vielleicht erklären wir uns die primären Sinnes- wahrnehmungen nicht weil sie einfach stattfinden, aber wie ist es wenn man das von der Seite der metaphysischen Wahrnehmung aus betrachtet? Oder von der warte eines Blinden?
Es gibt Menschen die nicht Sehen können, welche die nicht Hören können, welche die nicht Sprechen können, gibt es auch Menschen die nicht Fühlen können? nicht Riechen? und solche, die nicht Schmecken können? Gibt es Menschen, die keine Schwingungen wahrnehmen? Und ist rot für jeden Menschen rot?
Wären wir, wenn wir keine Sinne hätten? Oder würde nur die Welt aufhören zu Existieren?
Sind immer die Sinne ausgeprägt die in der jeweiligen Umwelt das Überleben sichern?
Werden wir vielleicht in Zukunft einen oder mehrere Sinne verlieren, weil wir sie nicht mehr brauchen?
Und kann man eine Sinneswahrnehmung verdrängen, wenn man sie nicht will?

Nun...mal hören...

Sendeliste 2007

Januar Charl - Eine alte Geschichte über eine wunderliche Nase.
Februar Patrick - Die Sieben und Musik.
März Lela in Kooperation - in Abwesenheit eines Sinnes.
April Candy - Die Sinnesflut einer Reise.
Mai Steffen - Der siebte Sinn - aus dem Chinesischen.
Juni Sima + Parwin - Ein be-sinn-licher Abend.
Juli Beenee - PSI meets PMS
August Candy und Charlie – Potpourri.
September Simon + Chris - Zentrum Nord-West.
Oktober Thilo + Rainer - Der Sinn des Lebens.
November Anna, Micheal und Freunde - Vom Sinn der Sinne, ganz von Sinnen.
Dezember Candy + Charly - Andalusische Hunde.

2006 LIEBE - WUNSCH UND WIRKLICHKEIT

"Er liebt mich, er liebt mich nicht ..."

"... dann hat die mich angesehen, mit seetiefen Augen, die hat mich voll angemacht...

" l' amore non é bello se non è litigarello"

" Il primo amore non si scorda mai"

" Chi non si ama non ama"

Sendeliste 2006

Januar Fritz deutschlanD banD - das elementare Wesen des Lebens.
Februar Fritzi – Sittengeschichte.
März Herr Bienwald – Chinareise.
April Angermann und Heier - Körper, Seele, Geist.
Mai Candy. Auf der Suche nach den Wünschen.
Juni Michael + Anna + Freunde - Liebe, ein Gespenst.
Juli MUF- LIEBE, WUNSCH UND WIRKLICHKEIT.
August Thilo und Kai... nichts am Hut.
September Simon und Chris - was ist aus unseren Wünschen geworden?
Oktober Nickmannjü – Klangexperimente.
November Pawin und Sima – Persienterroristslips.
Dezember Ralph und Celia - ich bekam das weiße Album...

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2005 "LACHEN"

Lasst uns den Äther belachen!

Zur Anregung
Männer lachen mit mind. 280, Frauen sogar mit 500 Schwingungen/Sek. Die Atemluft wird dabei mit ca. 100 km/h und mehr ausgestoßen. Das Zwerchfell hüpft, das Herz schlägt schneller, die Pupillen weiten sich, die Fingerkuppen werden feucht, die Beinmuskulatur erschlafft und manchmal auch die Blase. Die Darmtätigkeit wird angeregt.
Zwerchfell und Solarplexus werden bei jeder Lachsalve intensiv massiert, was die Vverdauung fördert, die Atemtiefe nimmt zu, verspannte Muskeln lockern sich. Durch erhöhten Sauerstoffverbrauch werden die Verbrennungsvorgänge in den Zellen gefördert.
Die wissenschaftliche Erforschung des Lachens nennt man Gelotologie. Es gibt sie erst seit den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Gelos heißt auf griechisch Gelächter. Bis dahin haben sich vorrangig Philosophen, Psychologen und Soziologen mit dem Lachen befasst. Dass Wissenschaftler beginnen sich mit der Wirkung des Lachens auf unseren Körper zu beschäftigen, wurde durch einen Mann Namens Norman Cousins und der Psychoneuro- immunologie angeregt. Der Wissenschaftsjournalist N. Cousins erkrankte 1964 an einer Wirbelsäulenentzündung und entschloss sich, nachdem ihn die Ärzte als unheilbar aufgegeben hatten, fröhlich sterben zu wollen. Er verließ das Krankenhaus, mietete sich ein Hotelzimmer und beschloss, so viel wie möglich zu lachen.
Cousins hatte sich folgende frage gestellt: "Wenn negative Empfindungen negative chemische Veränderungen im Körper hervorrufen konnten, würden positive Empfindungen dann nicht positive chemische Veränderung bewirken? Ist es möglich, überlegte ich, dass Liebe, Hoffnung, Glaube, Lachen, Vertrauen und der Wille zu Leben von therapeutischem Wert sind?
Oder treten chemische Reaktionen nur auf, wenn's bergab geht?"

Sendeliste 2005

Januar Baby, warum hast du so große Tränen in den Augen? Lachen mit Charl.
Februar Patrick mit seinen Freundinnen - Konzertlachen.
März Charly + Candy "Gemütsregungen".
April Nana + Lela "Ein Mann ging in den Wald und kam nicht wieder".
Mai Cregory Pegory "Geh doch zum Lachen in den Keller".
Juni Warhol, Capote und die Knef "Warum Gott nicht lacht".
Juli Gabi Berger lacht mit Euch.
August Die stille sommerliche Stadt - Musik, musik, musik von Jonny.
September Der Lachkurs auf Radio X.
Oktober Herr Bienwald mit Gästen.
November In memorial Karl Valentin - Mathilde, Mathelo, Westi, Heule MC. Fischli.
Dezember ça me fait rire mit Krischan und Adelheid.

2004 "Essen, Nahrungsaufnahme"

FEIST, SATT, FETT, DICKLEIBIG, SPECKIG, ESSEN, FRESSEN, SPEISEN, DINIEREN, SPACHTELN, PICKEN, NASCHEN, STOCHERN, GENIEßEN, SCHLUCKEN, SCHLINGEN, WÜRGEN...

Leib und seele: Wie wird man satt, wann ist man satt.
Nahrungsmittelbeschaffung. - Ich habe dich zum Fressen gern -. Nahrungsmittelzubereitung. Herbei, herbei gekocht ist der Brei. Wer satt ist klagt nicht. Dünne leben länger. Essen in der bildenden und darstellenden Kunst. Was oben rein geht, kommt unten wieder raus. Ich bin so satt, ich mag kein Blatt.
Man nehme eine Messerspitze Zimt, 8 Eigelb, 250 g Zucker,... Die Macht des Kochs. Die Angst vor dem Menschenfresser. Die Hexensuppe und der Zaubertrank.

Sendeliste 2004

Januar mit Lela und Manfred - Essen, Statements und Geschichten.
Februar Bub, Schneider, Neisel, Angermann u. Heier - Kochstudio I
März Karo und Anna "Radio Italia".
April Regina, Birgit, Utzel und Lela " Der nackte Apfel".
Mai Steffen und Adelheid, Französisches.
Juni Beenee und Gästen aus Übersee, Fast Food.
Juli Warhole und Capote -"The Ring of Fire".
August Charl. "auditive Reizsendung 2".
September EGO Isst.
Oktober Mata Hari Bow - Texte und Musik zum Nachtisch.
November Reza und Patrick - Original oder originell? Auditive Reizsendung.
Dezember Ultimatives Kochen. Mattahorn und ihre Freunde.

2003 "Duck and Cover und 24 Stunden sind kein Tag"

Januar Lela und Manfred - das weiße Loch "Duck and Cover".
Februar Fr. Baatz, Fr. Horn und Emm, die ultimative Gesprächsrunde.
März Lela und Harry - feindliche Übernahme - Super 8 + Fasching + 1. Atemübung.
April Patrick + Kaja - Sprachlo
Mai C. Lermer + C. Heier - Raum + Zeit.
Juni Steffen + Beenee - Indian Vipes.
Juli Elke und ihre Freunde - was uns glücklich macht
August Harry - Quiz Desaster.
September mit frrr und Fritz deutschlanD eV. - Die lange Nacht des Sports.
Oktober Fritz HausbanD - Musik, Interview und Skandale.
November Jazztones + Lela - Das weiße Loch 2.
Dezember Schneider, Angemann, Bub + Heier - simultan Synchronisation.

2002 "Kriminalgeschichten"

Vom Phsychothriller bis zum Umweltverbrechen oder dem Politkrimi ist alles möglich, das Spannendste ist natürlich aktuelle Themen aufzugreifen und zu verarbeiten.

Sendeliste 2002

Januar Cornelia und Manibanani - 14 Kurzkriminalgeschichten.
Februar Catenia, Cornelia und Patrick - Wahre, an den Haaren herbeigezogene, und gelogene Storys.
März Monic und Steffan - In Kooperation mit Musik Inkognito.
April Harry - Die Performance des Raubes vom Labor e.V.
Mai Investigation. Der live Krimi im radioX.
Juni Beenee – Kriminalgeschichten.
Juli Cornelia - Stimmen, Stimmen, Stimmen.
August Rosa und Cornelia – Audiostrip.
September Catenia und Patrick - Da geht noch was...
Oktober Caro und Cornelia - kriminelle Possenspiele von Gabi Berger.
November Thomas und Cornelia - The gratest Hits with Johnny Love and big Jannek.
Dezember Rosa, Cornelia und Otmar - Der letzte Stiefel zum Nikolaus.

2001 Neulich im Supermarkt

Januar Sara und Briggi. Begegnungen mit der Realität oder Illusion und Simulation im dritten Jahrtausend.
Februar Ernst und Micha - "Ich glaube wir haben Post bekommen".
März Catenia und Lela - zum aktuellen Thema-Joschka Fische Die historische Sendung mit Volker und Rolle aus Berlin.
April Bodo und Catenia - Der superlative Markt-alles rund um den Baumarkt.
Mai Micha, Caro und Ernst - Hörspiel im All.
Juni Sommerwild, Bienwald, Heier. „Wir haben in die Stadt gehört, ein städtisches Detail + live Auftritt von Sommerwild.
Juli Johnny Love und Freunde. DJ Musik.
August Lela –"Melancholischer Sommer".
September Volly und Daniel. Roxi Musik, Gespräche und Wahnsinn.
Oktober Rosa und Lela. Patsy und Peggy-Phänomen und Geheimnis der Kultur des weiblichen Fingernagels.
November Caro. Reisehörspiel.
Dezember Steffen und Heier. OT.

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