Fritz deutschlanD e.V.
zur Förderung von Kunst Kultur Design

Zweck des Vereins

… ist die Förderung von Projekten in den Bereichen Kunst, Kultur und Design unter dem Namen "Fritz deutschlanD e. V.".

Im Rahmen dieses Zwecks betreibt der Verein die Organisation und Durchführung der Fritz deutschlanD Radiosendung bei RadioX genauso wie Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Turniere, Spaziergänge und viele andere Projekte.

Aufgaben des Vereins

Die Verwirklichung der Projekte wird durch intensive Zusammenarbeit und Verknüpfung der Vereinsmitglieder praktiziert.
Für die Koordination ist der Vorstand zuständig, der mit den Vorschlägen an die
innere Gruppe herantritt. Gemeinsam wird ausgewählt, entschieden und die nötigen Aufgaben verteilt.

Aufgabenbereich sind alle kulturellen Veranstaltungen: Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Theater, Performance, Diskussionen, Workshops, Bildhauerkurse, Malkurse, Wanderungen und was sonst an Veranstaltungsideen eingebracht wird.

Der Kooperationsgedanke

Die Basis ist die Zusammenarbeit mit Personen verschiedenster Arbeits- und Interessenschwerpunkten (Bsp. Architektur, Design, Literatur, Kunst, etc.).
Jeder kann Ideen und Projekte einbringen, um die Vorschläge mit den Vereinsmitgliedern zu realisieren.

Die Projekte oder Aktionen können zu einer neuen Veranstaltungsreihe werden, sie können ein einmaliger Beitrag sein, oder sich auf ein bestehendes Projekt beziehen.
Was aus einer Idee wird, hängt von dem Engagement des Initiators ab.

Wir möchten mit Menschen kooperieren die unkommerzielle Projekte zuverlässig und professionell umsetzen, um nicht nur ihr Eigenes, sondern auch das Leben anderer Menschen zu bereichern.

... Spielen ...

chocolat und Fritzdev

Der Fritz deutschlanD e. V. erfreut sich bester Gesundheit und Dynamik.

Wir pflegen viele Kooperationen, z. B. mit der Rödelheimer Musiknacht, mit dem Waggon Offenbach, mit radiox, mit dem historischen Museum, mit verschiedenen Künstler, Musikern und Dj's…

 

Vor allem pflegen wir die Freude an uns selbst. Und, das wird nach wie vor durch etliche Projekte anschaulich.

• Spazierengehen mit dem Fritz deutschlanD e. V. (dem Unscheinbaren auf der Spur).

• Die Fritz banD.

• Die Fritz deutschlanD Vereinssendung auf radiox.

• Der Jour fritz, 1x monatl. Initiiert von Finn.

• Die Wildsaat Gruppe.

• Chocolat vom LKW.

• Die Bastler und die Kunstcrew.

 

Fritz deutschlanD e. V. professionell • unkommerziell • unabhängig
"In dem Sinne… Kommt und spielt mit uns!"

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Who the fuck ist Fritz deutschlanD?

Wer ist Fritz deutschlanD?

GUT seit 1988

Die sehr lange Vergangenheit von Fritz deutschlanD beträgt 25 Jahre.
Fritz deutschlanD ist in den besten Jahren und eine wirklich gute Partie…

 

 

Hier findet ihr die Geschichte von Fritz deutschlanD, Namen, Veranstaltungen und Eckdaten, mit kurzen Vertiefungen.

Unser Archiv ist so prall gefüllt mit Material, dass wir es bislang nicht geschafft haben das Bildmaterial zu digitalisieren. Also, fehlen eine ganze Menge von Bildern und Flyern aus der vor-digitalen Zeit.

Wahrscheinlich haben wir auch einige Begebenheiten und Leute, die eng mit Fritz d. verbunden waren, vergessen. Also, falls das der Fall sein sollte, bitten wir um Nachsicht und ALLE sollen sich angesprochen fühlen.

Die Gründer und Initiatoren von Fritz d. waren 1988 in etwa so alt, wie heute Fritz deutschlanD alt ist.
Das waren René Römert, Benedikt Rösner, Erika Laiber und Roland Bertram. Dazu kamen Thomy Dreja, Kai Guse, Elke Keck und …
Geografisch war der Sitz in der Franziusstrasse - im dortigen Thyssen Gebäude.
Es war eine extrem große Etage. Wellenförmige Wände und Mauern unterteilten die Etage in verschiedene Nutzbereiche: Werkstatt, Ausstellungshalle, Labor, Büro und Vorraum.

Fritz deutschlanD definierte sich als Werkdesign- und Künstlergemeinschaft und so sah das Leben zu der Zeit auch aus.
Gearbeitet und gefeiert wurde in einem Atemzug. Bereits zu Anfang bestand Fritz deutschlanD aus verschiedenen Gewerken. Designer, Architekten, Künstler, Handwerker und Planer.
Experimentiert, geplant und realisiert wurden funktionale Raumkonzepte und rein künstlerische Ideen, wie z. B. Performances, die Teslaproben mit Pendel und div. Konzerte und Klubabende.
Die verschiedenen Veranstaltungen liefen über Monate, zum Teil über Jahre, in denen sie sich, durch das Engagement der Personen verändert haben bzw. neue Projekte dazu kamen.
Mit enormen Enthusiasmus haben die Fritzen's Raumgestaltungen, Möbel und Umbauten geplant und realisiert.

Ende der 80er/ Anfang der 90er - hat sich eine Menge in Frankfurt getan.
Z. B. hat eine Gruppe von Männern das Bildwerk gegründet. Eine PostProduktionsagentur  in der Schmidtstraße. Die hatten riesige Computer (Henry's), mit denen Werbefilme, Filme und Spots, digital nachgearbeitet wurden. Irgendwie sind die Fritzen in Kontakt gekommen. Das Resultat war: Fritz hat den Ausbau und die Gestaltung der „Schneideräume“ Suiten und der anliegenden Räumlichkeiten wie Büro, Konfi, Kantine, Toiletten kreiert und gebaut.
Keine Din Formate oder Din Lösungen. Jeder Raum ein Unikat, jede Arbeits-Suite eine Schatzkiste.
Also, nicht nur die innovative Technik hat dem Bildwerk zum Erfolg gereicht, sondern auch die Präsentation, die Atmosphäre die durch die Fritzsche Gestaltung entstanden ist.
"Das war eine ziemliche Leistung an Logistik, Planung und gestalterischer Kreativität und Umsetzung".

Bis in die 90er hat sich das Werk vergrößert, Filialen eröffnet und die Aufträge gingen an Fritz deutschlanD, ob in Frankfurt oder in Düsseldorf, München, Wien oder Hamburg. Nebenbei gab es noch andere Aufträge und diverse Veranstaltungen.
Schaffen konnte man das nur mit vielen kompetenten Leuten und einem ständig erweiterten Netzwerk.
Aber, diese Projekte haben nicht gereicht.
Die Idee, Kunst und Kultur außerhalb von Institutionen zu etablieren war naheliegend.

Fritz deutschlanD veränderte sich, Umzug in die Roßdorfer, Güntekin Cakir wurde der Chef, es kamen neue Leute dazu. Dann Umzug in die Westerbachstraße '95. Die Aufträge blieben und wurden mehr.

Etwa '91 wurde ein Projekt an der Ostsee verwirklicht:
Die Stubnitz, ein ehemaliger Fischtrawler, der zum Kunst- und Kultur Emissär wurde.
Die Idee ein Schiff als Kulturtransporteur zu erwerben (die deutsche Fischfangflotte wurde verringert) hatten Rene Römert und Urs Blaser, der zu dieser Zeit mit seinem „Dead Chickens Projekt“ bei Fritz d. war. Es wurden Konzepte entwickelt, Sponsoren gesucht, Gelder gesammelt. René und Blo schauten sich Schiffe an und fanden eins - einen 80 Meter langen Fisch Trawler.
Das Schiff wurde von einer Gruppe von Leuten gekauft und das Projekt, mit neuen Herausforderungen wurde durchgezogen. Trotz unglaublicher Kosten und Auflagen, aber dank gewaltiger Unterstützung manifestierte sich die Idee.
Es gab echte Hungerstrecken und tolle Ausstellungen und Veranstaltungen.
Die Initiatoren Gruppe: Armin Medosch, Antonia, Christian Jost, Rene Römert, Urs Blaser und viele wichtige andere Personen.
Dieses Projekt war so aufwendig, dass es einigen das letzte Hemd gekostet hat - die Initiatoren haben sich verteilt und ihre Schulden abgezahlt.
Die Stubnitz gibt es übrigens noch immer (Blo ist da) heute als Konzert und Partyschiff. Der Mutterhafen ist Rostock.
Die Stubnitz geht regelmäßig auf See, 2013 war sie in Dunkerque – Normandie.
Schaut es euch die Stubnitz an: ms.stubnitz

Weiter geht’s mit…
1995 ist Fritz deutschlanD und Steinschlag in die Westerbachstraße (ins Kesselhaus) gezogen, ca. 1000m². Die GbR wurde von Elke Keck als Chefin geleitet.
Aus Fritz deutschlanD wurde, ca 96/97 die Fritz deutschlanD GmbH (die es heute nicht mehr gibt) und der Fritz deutschlanD e. V. mit kulturellem Schwerpunkt.
Die GmbH arbeitete weiter mit dem Schwerpunkt: funktionale Raumgestaltung in den Bereichen P.P. Arbeitsplätze, Büroräume und Veranstaltungsräume wie Diskotheken und Bars, z. B. Nachtleben, Studio Bar... Je nach Auftrag unter Beteiligung vieler Mitfritzen.

Der Fritz deutschlanD e.V. stand für den kulturellen Bereich, realisierte Partys und Ausstellungen…

Der Fritz deutschlanD e.V. und die GmbH haben die Partys, Ausstellungen und Veranstaltungen (in Persona, also als Einheit) gemeinsam realisiert und heute sind die Einen die Anderen und zusammen eben immer noch der Fritz deutschlanD e.V.

Und deshalb stehen hier alle uns bekannten Fritzens der Gegenwart und der Vergangenheit (in alphabetischer Reihenfolge):
Alex Treumann, Alex Addy, Alvidas Dankers, Anna Tadiotto, Axel Markwort, Ben Appy, Benedikt Rösner, Catenia Lermer, Charlotte Kauss, Christian Stattmann, Christian Emmrich, Daniel Rehm, Detlef Stapp, Elke Keck, Erika Laiber, Götz Pastor, Güntekin Cakir, Hackerspace e.V., Harry Endisch, Irina Dudek, Jan Hagel, Jannette Hirth, Jean Marc Wloch, Jochen Sauer, Jörg Sperling, Jürgen Ruprecht, Jutta Jubel, Kai Guse, Lela Cornelia Heier, Lutz Troschje, Manfred Reitzlein, Nicki Pelz, Finn Lauberger, Oliver Zecher, Patrik Seufert, Parwin Schah - Mohammedi, Peter Uhrig, RB, Regina Weiler, Reinhold Wess, Renė Römert, Rolo Bertram, Sima Abidi, Simon Stadler, Steffen Hildebrand, Stella Leu, Thilo Schmelz, Tobias Schmid, Thomas Schneider, Tommi Dreja, Udo, Uwe Büssow, Dirk Vollbrecht, Wolfram Wanija und Zabotka Palm.

Und noch viele mehr - man bedenke, es kommen noch die Mitglieder, Freunde, Freundes Freunde und Förderer dazu.

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